Wandern im Mittelgebirge wird attraktiver

Das Wandern im Mittelgebirge in Deutschland und seinen Nachbarländern wird seit der Jahrtausendwende immer interessanter.

Im Mittelgebirge hat Wandern Tradition
Im Mittelgebirge hat Wandern Tradition

Grundsätzlich lässt sich für ganz Deutschland sagen, dass das Wandern attraktiver geworden ist. Noch vor wenigen Jahrzehnten verliefen die typischen Wanderwege in deutschen Mittelgebirgen auf breiten Schotterstraßen durch Wirtschaftswälder. Gepflegte Wanderwege oder schmale, naturnahe Pfade waren eher die Ausnahme. Förster und Jäger wollten die Wanderer am liebsten schnell wieder aus dem Wald heraus haben. Und viele Verantwortliche in Gemeinden und Landkreisen, die Wanderwege ausschilderten, konnten sich die wirklichen Bedürfnisse der noch recht wenigen Wanderer oft nicht vorstellen.

Landschaftswandel im Mittelgebirge

Außerdem hat sich die Landschaft sehr verändert. Die Wälder werden nachhaltiger bewirtschaftet. Statt Fichten setzt man verstärkt auf viele unterschiedliche Baumarten und auf größere Durchmischung. Der ökologische Wert von abwechslungsreichen und artenreichen Brachen und Buschland wurde erkannt und nicht zuletzt die Deutschen Nationalparks haben gezeigt, wie stark, gesund und attraktiv der Wald sein kann, wenn man ihn nur lässt.

Wandern wird immer beliebter
Wandern wird immer beliebter

Mittlerweile ist das Wandern in Deutschland Volkssport Nummer 1. Die wirtschaftliche Bedeutung des Wanderns hat sich herumgesprochen und die Wünsche und Bedürfnisse der Wandernden werden intensiv wissenschaftlich untersucht. Früher haben noch viele Wirte gedacht, wer wandert hat kein Geld für ein Auto oder einen richtigen Urlaub. Heute zählen auch Wanderer mir schmutzigen Schuhen und nassen Klamotten zu gern gesehenen Gästen.

Mischwälder ersetzen Fichtenforst
Mischwälder ersetzen Fichtenforst

Wanderwege in Deutschland werden interessanter

So werden in Deutschland auch immer mehr wirklich interessante Wanderrouten entwickelt, vorbildlich ausgeschildert und analog oder digital präsentiert. Und spätestens während der Lockdown-Phasen zur Coronazeit haben viele Menschen erkannt, welche landschaftlichen Schätze in den kleineren und größeren Gebirgen und sogar in der näheren Umgebung der Ballungsgebiete auf Schusters Rappen zu entdecken sind.

Wenn man – wie ich – das Wandern zu Beruf gemacht hat, ist das eine sehr erfreuliche Entwicklung, die auch in vielen anderen europäischen Landschaften zu beobachten ist. Urbanisierung, Verdichtung des Berufslebens und Entfremdung von der Natur rufen eine Sehnsucht nach Entspannung, Freiheit und Natürlichkeit hervor, die kaum besser zu befriedigen ist, als beim Wandern. So gibt es auch für Berufswanderer, die mit Trekkinggruppen unterwegs sind oder für Wanderführer oder Wanderblogs recherchieren, immer wieder fantastische neue Routen zu entdecken. Und nebenbei entwickelt sich auch das Wander-Knowhow immer weiter.

Wanderwege werden interessanter
Wanderwege werden interessanter

Wenn Du wandertechnisch am Ball bleiben, in der Wanderwelt stöbern oder vielleicht mal an einer geführten Tour teilnehmen möchtest, lade ich Dich herzlich zu einem Besuch auf meinen Webseiten www.trekkingguide.de ein.

Andreas

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