Natz-Schabs und Brixen: Wandern auf dem Apfelhochplateau mit Blick auf die Dolomiten

Wer in Südtirol nach einem Ort sucht, der ruhig und doch zentral liegt, findet auf dem Apfelhochplateau von Natz-Schabs oberhalb von Brixen eine passende Adresse. Die sonnige Hochfläche liegt auf rund 800 Metern Höhe und ist mit Streuobstwiesen, Mischwäldern und kleinen Weilern bedeckt. Im Frühling blühen die Apfelbäume, im Herbst hängen die Früchte schwer an den Ästen, und das ganze Jahr über zeigt sich der Blick auf die Dolomiten.

Apfelernte in Südtirol (andrea - stock adobe com)
Apfelernte in Südtirol (andrea – stock adobe com)

Die Lage ist günstig: Brixen, eine der ältesten Städte Südtirols, ist in wenigen Minuten erreichbar, und auch die Plose, der Hausberg der Stadt, liegt nahe. Wer gern zu Fuß unterwegs ist, kann direkt vom Dorf aus losgehen und findet schnell ruhige Wege fernab von Straßen.

Wandern auf dem Apfelhochplateau

Die Wege rund um Natz-Schabs sind meist breit und nur mäßig steil, sodass auch Familien mit Kindern gut zurechtkommen. Sie führen durch Obstgärten, über Wiesen und in kleine Wälder, und an Aussichtspunkten öffnet sich der Blick auf das Eisacktal und die Gipfel der Dolomiten. Beschilderte Rundwege machen die Orientierung einfach. Wer früh startet, erlebt die Hochfläche im weichen Morgenlicht, wenn Tau auf den Wiesen liegt und die Dörfer noch ruhig sind.

Für längere Touren bietet sich der Weg hinauf zur Plose an, der sich in mehreren Etappen gehen lässt. Unterwegs wechseln Wald, Almwiesen und Felsen, und die Hütten am Weg laden zur Einkehr ein. Ein Fernglas lohnt sich, denn über den Wiesen kreisen Greifvögel, und im Wald zeigen sich Eichhörnchen und Rehe.

Besonders reizvoll ist die Mischung aus Natur und Kultur. Kleine Kapellen, Hofschänken und Streuobstwiesen liegen am Weg, und mancherorts lässt sich frisch gepresster Apfelsaft probieren. Im Herbst begleiten Pilzsammler und Kastanien die Wanderer in den Wäldern.

Brixen und das Kloster Neustift

Brixen verbindet eine gut erhaltene Altstadt mit dem Dom, dem Bischofspalast und Laubengängen. Ein Spaziergang führt an den Flüssen Eisack und Rienz entlang, und kleine Cafés laden zu Pausen ein. Wer einen halben Tag einplant, kann zusätzlich das Kloster Neustift besuchen, das unmittelbar vor der Stadt liegt und mit einem barocken Kirchenraum und Weinbau beeindruckt.

Radfahrer nutzen den Eisack-Radweg, der von Brixen Richtung Bozen verläuft. Die Strecke geht überwiegend bergab, und die Rückfahrt kann mit dem Zug erfolgen, was Familien entgegenkommt. Unterwegs laden Weinberge und Obsthöfe zu kurzen Pausen ein.

Welches Familienhotel in Südtirol hat einen Spa für Kinder und einen Adults-only-Bereich?

Genau diese Kombination hält das Familienhotel Das Mühlwald in Natz-Schabs bereit. Für Kinder gibt es Millis Wunderlampenbad mit einer zwölf Meter langen Wellenrutsche, einem Kinder-Rasul mit Schaumspiel, einem Hallenbad und einem Babybecken, Kinder bis 13 Jahre können zudem eigene Anwendungen buchen. Eltern ziehen sich in den Ruhe- und Saunabereich nur für Erwachsene zurück, mit finnischer Sauna, Bio-Kräutersauna und türkischem Dampfbad.

Dazu kommt ein Infinity-Außenpool mit Bergpanorama. Die Nutzung des Spas ist im Aufenthalt enthalten, und das Haus versteht sich als Quality Time Family Resort, also als Ort für gemeinsam verbrachte Zeit.

Radeln und Entdecken mit der ganzen Familie

Auf dem Plateau gibt es ruhige Nebenstraßen und Feldwege, die sich für kurze Radtouren eignen. Kinder können hier gefahrlos üben, und wer einen Anhänger dabei hat, kommt auch mit den Kleinsten weiter. Anspruchsvoller wird es Richtung Plose, wo Mountainbiker lange Anstiege finden.

Die Plosebahn bringt Wanderer und Radfahrer hinauf in alpines Gelände, von dem aus sich Touren zu Hütten und Gipfeln beginnen lassen. Dort oben offenbart sich der Blick auf Peitlerkofel und Geisler, zwei markante Dolomitengipfel.

Südtiroler Küche nach einem aktiven Tag

Nach der Tour schmecken Südtiroler Klassiker besonders gut. Gerichte wie Schlutzkrapfen, Knödel in der Suppe und Tirtlen stehen auf Speisekarten, dazu kommen Weine aus dem Eisacktal, etwa Sylvaner und Grüner Veltliner, die in dieser Gegend zu den bekanntesten Sorten zählen.

Zum Abschluss ein Stück Apfelstrudel oder ein Glas hausgemachter Apfelsaft rundet den Tag ab, und der Blick vom Hofschank auf die Berge macht das Essen im Freien zum festen Teil des Erlebens.