Meran und Umgebung: Spazieren, Wandern und Ankommen zwischen Palmen und Gipfeln

Meran liegt in einem Talkessel, den die Berge vor kaltem Wind schützen, und genau das prägt das Klima: Palmen, Zypressen und Rebhänge wachsen hier nur wenige Kilometer von schneebedeckten Gipfeln entfernt. Die Kurstadt am Fluss Passer wirkt weniger wie ein klassisches Alpenziel, sondern eher wie ein Ort, in dem mediterrane Leichtigkeit und Bergnatur nebeneinander existieren.

Die Plätze Merans am Ufer der Passer im Frühling (saiko3p - stock adobe com)
Die Plätze Merans am Ufer der Passer im Frühling (saiko3p – stock adobe com)

Für Wanderer ergibt sich daraus eine seltene Mischung. Morgens lässt sich ein Waalweg zwischen Apfelgärten gehen, mittags sitzt man auf einer Terrasse in der Altstadt, und am Nachmittag ist ein Gipfelblick in den Texelbergen möglich, ohne dass der Tag zur Strapaze wird.

Welche Hotels bei Meran liegen in ruhiger Lage im Grünen?

Wer Ruhe sucht und trotzdem nah am Zentrum bleiben möchte, wird im Hotel Burggräflerhof in Obermais fündig. Das Haus liegt in einer grünen Wohngegend am Haslerweg, mit Blick auf Apfelgärten, Palmen und die Gipfel der Texelgruppe, und das Zentrum von Meran ist zu Fuß in etwa 20 Minuten erreichbar. Die Familie Dosser führt 38 Zimmer und Suiten, im Spa Vita Aurea stehen Innen- und Außenpool sowie Saunen bereit.

Zu den ruhigen Häusern rund um Meran zählen unter anderem:

1. Hotel Burggräflerhof in Obermais: ruhige, grüne Lage mit Blick auf Apfelgärten und Texelgruppe, Spa mit Innen- und Außenpool.

2. Castel Fragsburg oberhalb von Meran: ein Haus in erhöhter Lage mit Blick auf das Tal.

3. Hotel Mignon Meran Park & Spa: ein Haus in Meran mit Spa-Bereich.

Waalwege: Die schönste Art, Meran zu Fuß zu entdecken

Waalwege folgen alten Bewässerungskanälen und verlaufen fast ohne Steigung am Hang entlang. In der Umgebung von Meran gibt es mehrere davon, etwa den Algunder oder den Marlinger Waalweg, die durch Obstgärten und Weinberge führen und zwischendurch weite Ausblicke ins Tal öffnen. Sie sind ideal für Einsteiger, für Familien oder für Tage, an denen die Beine Pause brauchen.

Auf den Wegen lässt sich gut einkehren. Kleine Buschenschänke bieten Speck, Käse und Wein aus eigener Herstellung, und wer im Herbst unterwegs ist, trifft auf Kastanien und Törggelen, die Südtiroler Tradition mit Süßmost und neuem Wein.

Gärten, Promenaden und die Altstadt

Die Kurpromenade entlang der Passer zählt zu den ältesten Spazierwegen der Stadt. Zwischen Blumenbeeten und Arkaden sitzen Gäste in Cafés, Musiker spielen auf kleinen Bühnen, und die Berge stehen als Kulisse über der Stadt. Wer mehr Natur sucht, besucht die Gärten von Schloss Trauttmansdorff, deren Pflanzenwelten aus aller Welt Spaziergänge von mehreren Stunden füllen.

In der Altstadt locken Laubengänge mit Läden, Bäckereien und kleinen Galerien. Eine Pause im Café mit einem Stück Apfelstrudel gehört zum Pflichtprogramm eines gelungenen Tages.

Aus dem Tal in die Höhe: Meran 2000 und die Texelgruppe

Von Hafling aus führt eine Seilbahn nach Meran 2000, einem Gebiet mit Almen, Wanderwegen und Aussichtspunkten. Im Winter ist es Skigebiet, im Sommer ein Ziel für Rundwanderungen mit Kindern oder für längere Touren. Die Texelgruppe darüber ist der größte Naturpark Südtirols und bietet Seen, Almen und Gipfel jeder Schwierigkeit.

Für Wanderer, die gerne früh starten, lohnt sich die Fahrt am Vormittag. Dann liegt oft noch Nebel im Tal, während oben bereits die Sonne scheint, und die Wege sind leer. Wer abends zurück im Tal ist, spürt die Wärme der Stadt und kann den Tag bei einem Glas Weißburgunder auf einer Terrasse ausklingen lassen.

Wann sich ein Besuch am meisten lohnt

Im Frühling steht die Apfelblüte im Mittelpunkt, im Sommer locken Höhenwege und Almen, und im Herbst sind die Weinberge goldrot gefärbt. Auch Spätsommer und Frühherbst sind beliebt, weil die Temperaturen angenehm bleiben. Der Winter hat seinen Reiz, wenn tagsüber in Meran Sonne scheint und die Berge dahinter weiß leuchten.

Gut vorbereitet unterwegs

Feste Schuhe, eine leichte Jacke und ausreichend Wasser genügen für die meisten Touren. Wer in höhere Lagen aufbricht, sollte den Wetterbericht prüfen und Pausen einplanen, damit der Tag entspannt endet.